„Rural African Matters“ – 3. Spendenlauf der Mittelschule

Vor kurzem gingen über 300 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule beim Spendenlauf unter dem Motto „Rural African Matters“ rund um die Maradiesseen an den Start. Bereits im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen Sponsoren aus Familie und Freundeskreis gesucht, die bereit waren, pro gelaufener Runde einen kleinen Betrag zu spenden. Nach dem Lauf zahlten die Unterstützer entsprechend der erreichten Rundenzahl ihre zugesagten Beträge.

Als besonderer Sponsor war auch in diesem Jahr die Firma „Schleunung – die Herzblut Druckerei“ mit 55 „Schleunung-Kids“ vertreten. Mit großem Einsatz wurde gelaufen, gejoggt und gerannt: Insgesamt absolvierten die Schülerinnen und Schüler beeindruckende 2054 Runden rund um die beiden Seen und zeigten dabei enorme Ausdauer, um möglichst viele Spenden zu sammeln.

Dank dieses außergewöhnlichen Engagements kamen fast 3000 Euro zusammen. Allein die „Schleunung-Kids“ erlaufen die stolze Summe von 375,75 Euro. Herr Winkler, Mitglied der Geschäftsleitung, überreichte den Kindern dafür symbolisch einen Scheck.

Doch wofür wird das Geld verwendet? Ein Teil des Erlöses fließt in aktuelle Umweltprojekte der Mittelschule. Der größere Teil der Spendensumme geht in diesem Jahr an die gemeinnützige Organisation „Rural African Matters“ in Kenia.
„Das Geld ist für Jugendliche in Kenia, denen es nicht so gut geht wie uns“, erklärt Roman aus der Klasse 5g, „und die wollen wir nicht vergessen.“

Die Organisation setzt sich für die Förderung von Jugendlichen, Frauen und Menschen mit Behinderungen in ländlichen afrikanischen Gemeinden ein. „Rural African Matters“ entwickelt und unterstützt Projekte, die das Leben der Menschen vor Ort nachhaltig verbessern, gesellschaftliche Herausforderungen angehen sowie ökologische und wirtschaftliche Lebensgrundlagen stärken. Die Spende wird im Rahmen eines Projektbesuchs des Geographischen Instituts der Universität Bayreuth persönlich übergeben.

2054 gelaufene Runden und fast 3000 Euro Spendengelder zeigen eindrucksvoll, wie viel Gutes gemeinsam bewirkt werden kann – sowohl für Umweltprojekte vor Ort als auch für Menschen in Kenia. Ein großartiges Ergebnis einer solidarischen Gemeinschaftsaktion, auf das die gesamte Mittelschulfamilie stolz sein kann.

Annette Hettiger